"Was macht Lokwort?" ist die meistgestellte Frage von Bekannten, die das Programm noch nicht kennen. In Anbetracht der bisher publizierten Bücher ist eine der möglichen Antworten: Lokwort ist ein Reisebuchverlag "der anderen Art" - äussere Reisen und innere Reisen werden hier gleichwertig.

Das Flaggschiff aus dem Verlagsprogramm: "Der Kleine Prinz", der seinen Planeten verliess, um auf der Erde einen Freund zu finden. In berndeutsch kommt Saint-Exupérys Botschaft besonders gut hinüber, fand ich im Jahr 2005 - und siehe da: über die Kantonsgrenzen hinaus war man sich einig, das Buch thronte während Wochen auf Platz 1 der Schweizer Bestsellerliste. Ein paar weitere Beispiele: Roland Jeanneret portraitiert den humanitären Einsatz der Emmentalerin Elizabeth Neuenschwander, die als 87-jährige noch heute in Afghanistan Unglaubliches leistet. Ueltsch Arnd hat in Bern als Buschauffeur seine Runden gedreht und so über buchstäblich erfahrene Erfahrungen sinniert. Patric Marino verbindet die Schweiz mit Kalabrien und beschreibt den südlichen Alltag an der Seite seiner Grosseltern, fein schimmert sein spezieller Draht zu seinem Nonno durch. Daniel Ludwig's Roman pendelt zwischen der Schweiz und Nordkorea und berichtet zugleich aus dem Leben von Ludwig's Vater, währenddem Lorenz Stäger den Spuren einer "Dorfgrösse" in seiner Umgebung nachgeht - einem Bauerbuben aus armen Verhältnissen, der um die vorletzte Jahrhundertwende rum als Kammerdiener die halbe Welt bereiste. Hinreissend beschreibt Stef Stauffer in ihrem Roman den Kosmos rund um das grosselterliche Sattlergeschäft, und damit die Jugendjahre ihres Vaters in Münchenbuchsee.
Ergänzend zu all dem die inneren, irgendwie kürzesten und gleichzeitig weitesten Reisen: Elisabeth Bond's Publikationen erklären universelle Zusammenhänge und sind spirituell ausgerichteten Lesern Orientierungshilfen, die in grössere Dimensionen führen.

Wem es gelingt, in diesem Umfeld spannend und erweiternd zu schreiben, ist als Autorin oder Autor bei Lokwort herzlich willkommen! Und als Leser/in sowieso.

Herzlich und auf bald,
Bernhard Engler










                                       Letztes Update dieser Seite: 22.06.2017 -
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